Fileserver
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Festplatten, CDs und DVDs für alle Netzwerk-PC |
LAMP
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Standard-Server mit Linux - Apache - MySQL - PHP - Samba |
| Fileserver | Samba in 'gemischter Umgebung' mit Windows-PC |
| Vorbereitung | Voraussetzungen: Netzwerk, User, Verzeichnisse, ... |
| Installation | Installation des Samba Fileservers |
| Samba-Client | Linux als Client an Windows- oder Samba-Servern |
| SWAT | Konfigurations-Programm für Samba Server |
| Verwaltung | Verwaltung des Samba-Servers |
| Konfiguration | Einstellung des Samba-Servers nach Bedarf |
| Gemeinsame Festplatte | Beispiel einer häufig verwendeten Samba-Konfiguration |
| Server | Fern-Verwaltung eines Server-PC |
| CD-Server | Beispiel einer häufig verwendeten Samba-Konfiguration |
| Zeichensatz | Vorsicht mit Umlauten in Datei-Namen ! |
| Provider-Mirror | Entwicklungs-Web für Upload auf einen Provider-Server |
| Ohne Desktop | Konfiguration von Samba auf Leistungs-Servern ohne Desktop |
| Knoppix | Daten-Rettung für defekte Linux- und Windows-Festplatten |
| Links |
Ausgewählte
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Fileserver in gemischter Umgebung |
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| Ein Samba-Fileserver ist fixer Bestandteil jeder Linux-Distribution, und zu Recht eines der erfolgreichsten Software-Produkte. Dabei ist Samba OpenSource, d.h. kostenlos und lizenzfrei erhältlich. |
Samba bietet File-Service für Client-PC aller gängigen
Windows-Betriebssysteme. Meist ist es sinnvoll, die gleichen Verzeichnisse
(shares) auch für PC anderer Betriebssysteme zur Verfügung zu stellen:
In diesem Fall wird das Samba-Angebot durch
→ NFS
(für Linux) und netatalk (Apple) am gleichen Server und mit gleichen
Zugriffsrechten ergänzt. Die Ergänzung durch den universellen → FTP-Dienst ist empfehlenswert. |
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Eine Auswahl der Möglichkeiten von Samba: ● Gemeinsam genutzte 'Netzlaufwerke' in beliebiger Anzahl, mit detailliert einstellbaren Zugriffsrechten, Viren-Kontrolle usw. ● CD-Server für die gemeinsame Nutzung von CD's im LAN. ● Print-Server für die gemeinsame Nutzung von Druckern im Netzwerk. |
●
Domain-Controller für alle Windows-PC im lokalen Netzwerk (LAN):
Windows-User können sich von jedem beliebigen Windows-PC im LAN anmelden und
erhalten ihre gewohnte Oberfläche, Zugriffsrechte und eigenen Dateien. ● Die Umkehrung der Samba-Funktion bietet das Paket smbclient (meist Bestandteil von Samba-Paketen): Damit kann jeder Linux-PC einen entfernten Windows-Fileserver oder Samba-Server benutzen. |
Zugangs-RechteFür fast alle auf dieser Seite angeführten Arbeiten benötigen sie Administrator-Rechte |
Auf Linux müssen sie sich als Administrator root anmelden |
Vorbereitung und Installation von Samba |
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LAN:Ein Fileserver ergibt nur in einem Netzwerk Sinn. Ihr Lokales Netzwerk (LAN) sollte daher vor Installation eines Samba-Servers bereits funktionieren. |
Testen sie, ob ihr Server von jedem PC im LAN
erreichbar ist (Linux-Shell, Windows cmd.exe):
# ping -c3 192.168.0.1
Ersetzen sie die IP-Adresse durch Namen oder Adresse ihres Servers.
C:\> ping 192.168.0.1 |
(Linux)-Server:● User
Jeder angelegte Linux-User erhält normalerweise mit Samba Zugang zum
eigenen /home-Verzeichnis.• Zusätzlich ist es meist sinnvoll, einen Linux-User für jede Art von Fileservice anzulegen, z.B. fileclient Dieser User darf sich nicht persönlich anmelden, tritt jedoch als Eigentümer aller gemeinsam genutzten Dateien auf, die sich am besten in seinem /home/fileclient-Verzeichnis befinden. • Meist ist erwünscht, dass der Fileserver auch von solchen Usern verwendet werden kann, die nicht als Linux-User angelegt sind. In diesem Fall werden die zusätzlichen Windows-User mit dem Programm ↓ smbpasswd angelegt. |
● Namen
Verzeichnisse mit Bezug auf Samba enthalten meist samba
in ihren Namen, Dateien meist smb
Das Server-Programm trägt wie alle Linux-daemons (Hintergrund Server-Programme, Dienste) ein d am Ende: smbd bzw. nmbd (NetBIOS Name Server). |
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● Verzeichnis
Es ist sinnvoll, ein gemeinsames Startverzeichnis für
alle Fileserver (Samba,
→ NFS,
netatalk, ..) einzurichten, z.B.
/srv/filesrv/
Legen sie darin ein öffentliches Verzeichnis an (üblicher
Name pub oder public):
/srv/filesrv/pub/
und stellen sie die gewünschten Zugangsrechte ein:Der Lese-Zugang (ReadOnly) wird für alle User aus dem eigenen Netzwerk freigegeben. Wenn sie auch den Schreib-Zugriff erlauben, dann ist eine Begrenzung des Speicherplatzes (disk quota) sinnvoll. • Wenn sie darüber hinaus Dateien für spezielle User-Gruppen anbieten, dann erzeugen sie dafür weitere Verzeichnisse mit den entsprechenden Zugriffs-Rechten. ● Gemeinsam genutzte Daten Neuere Linux-Systeme neigen dazu, den privaten Usern ( /home ) möglichst viel Speicherplatz zur Verfügung zu stellen. Das Server-Verzeichnis /srv befindet sich in der gleichen Partition wie System und Programme und sollte möglichst wenige Daten enthalten. Die Lösung durch Partitionierung erfordert Fachwissen: Ändern sie die Mount-Punkte so, dass mehr Platz für gemeinsame Daten zur Verfügung steht. |
• Alternative mit Home-Verzeichnis: Legen sie für den Samba Fileserver ein eigenes Verzeichnis an, z.B. /home/filesrv
Es ist weder notwendig noch empfehlenswert, dazu auch einen User
namens filesrv anzulegen. Dieses Verzeichnis liegt
normalerweise in jener Festplatten-Partition mit dem meisten freien Platz.• Alternative mit Alias: Wenn sich die Fileserver-Dateien in einem Home-Verzeichnis befinden, dann kann die Samba-Konfiguration trotzdem in einem 'Server'-Verzeichnis beginnen. Legen sie dazu einen SoftLink (Alias), z.B. ln -s /home/filesrv/public /srv/filesrv/public
In die Samba-Konfiguration wird eingetragen
path = /srv/filesrv/public
der SoftLink führt jedoch in jenes Home-Verzeichnis,
das die Fileserver-Dateien enthält.
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Installation des Samba FileServers |
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Installation aus der Linux-Distribution:Am einfachsten ist die Installation direkt aus ihrer Linux-Distribution:● Diese Methode ist immer zu bevorzugen, denn der Distributor hat sich bereits darum gekümmert, alle Bestandteile passend einzurichten. ● Übliche Distributoren bieten die Aktualisierung installierter Pakete an, das funktioniert meist ohne Probleme. Neue Versionen, die nicht vom Distributor stammen, erfordern meist einige Fachkenntnisse und sind daher IT-Profis vorbehalten ! ● Kontrollieren sie, ob ihre Distribution 'samba' oder 'smb' enthält, und ob das Paket installiert ist. |
Auf Debian oder Ubuntu installieren sie Samba mit der Synaptic Paket-Verwaltung, oder low-level mit aptitude bzw. apt Auf SuSE öffnen sie YAST und suchen nach dem Paket-Namen (samba) oder nach Paketgruppen (Produktivität | Netzwerk | Samba). Markieren sie usr.sbin.nmbd und ändern sie den Modus mit auf complain Ändern sie analog auch den Modus von usr.sbin.smbd Danach sollte der Samba-Server problemlos funktionieren. |
RPM-Paket:● Falls ihre Linux-Distribution kein samba enthält, laden sie es aus dem Internet, am besten als fertig konfiguriertes Installations-Paket *.rpm.Alle Distributoren bieten solche Pakete zum Download an, sie sind bereits für das jeweilige System konfiguriert. |
Packen sie das Archiv aus und installieren sie das Paket mit diesem Konsolen-(Shell)-Befehl (ersetzen sie xxx durch die aktuelle Versions-Nummer des Pakets). # rpm -i samba-xxx.rpm
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Kompilieren:● Falls sie nicht zu einem installierbaren Paket gelangen, laden sie aus dem Internet den Quelltext (source) des Programms und erzeugen (compile) daraus selbst am eigenen PC das Programm. Folgen sie dazu den beigelegten Anweisungen und der Dokumentation beim Hersteller samba.org. |
Das Kompilieren erfordert einige Fachkenntnis und sollte nur dann verwendet werden, wenn keine andere Möglichkeit zur Installation besteht. |
Kontrolle nach Installation:Sehen sie nach, ob und wo neue Dateien installiert wurden.Hier gibt es einige Unterschiede je nach Distribution und Version ! Die Anzahl der installierten Dateien kann sehr groß sein (>100). Eine kleine Auswahl für Samba auf SuSE wird rechts vorgestellt. Sehen sie sich die Dokumentation an, auch die Scripts sind für IT-Profis meist aufschlussreich. Nach Installation können sie den Samba-Server bereits probeweise starten. Für den laufenden Betrieb müssen sie jedoch meist noch Änderungen an der Konfiguration vornehmen. |
Ausführbare Programme (binaries): /usr/sbin/smbd
Ausführbare Perl-Scripts:
/etc/init.d/smb
Konfiguration und Verwaltung:
/etc/samba/smb.conf
Dokumentation:
/etc/samba/smbpasswd /etc/samba/smbusers /usr/share/doc/packages/samba/
# man smb.conf
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SWAT |
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Das Paket swat kann die Konfiguration eines
Samba-Servers erleichtern. Die Einstellung von Samba erfolgt normalerweise
über die Text-Datei /etc/samba/smb.conf/ swat greift auf diese Datei zu und erlaubt ihre Modifikation. Meist macht allerdings die Installation von swat mehr Mühe, als man sich durch die Auseinandersetzung mit smc.conf erspart. Voraussetzungen:
Funktionierendes LAN, Pakete samba
und swat installiert.swat wird normalerweise mit Hilfe eines Super-Servers gestartet, z.B. inetd oder xinetd Konsultieren sie dazu das mitgelieferte Manual. |
Üblich ist die Einstellung von swat auf
→ Port 901. Von jedem PC im Netz kann man swat mit einem Browser starten: Geben sie als Adresse Name oder IP-Nummer des Servers an, gefolgt vom Port, z.B. http://192.168.0.1:901
(ändern sie die Adresse nach Bedarf).Die Kommunikation auf dem SWAT-Port 901 muss von allen betroffenen Firewalls erlaubt werden. swat ändert die Samba-Konfigurationsdatei und entfernt daraus alle Kommentare. Zur Sicherheit sollten sie daher vorher eine Sicherungskopie der Samba-Konfigurationsdatei anlegen. Wenn ihr Samba-Server bereits zufriedenstellend läuft, ist eine Installation von swat nicht ratsam. |
Verwaltung |
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Script-Programme:Scripts sind Text-Dateien, die ein Programm enthalten. Sie sind transparent (lesbar), und mit jedem Editor-Programm zu öffnen oder zu ändern. Linux verwendet für Verwaltungs-Aufgaben vorwiegend Scripts.● Jeder installierte Dienst muss verwaltet werden. Übliche Methoden sind start, stop, restart und die Angabe des aktuellen Zustands mit status Darüber hinaus sollte ein Dienst bei Systemstart automatisch gestartet werden. Diese Aufgaben werden mit Scripts ausgeführt, die bei der ↑ Installation des Pakets konfiguriert und installiert wurden. |
● Zusätzlich zu den Scripts stehen je nach Distribution bequeme Programme mit grafischer Oberfläche zur Verfügung - Auch in diesem Fall werden im Hintergrund die gleichen Scripts verwendet ! Normalerweise genügen die vorgesehenen Resourcen zur Verwaltung: Nach Installation und Konfiguration sollte der Samba-Server ja ohne weitere Aufsicht laufen. |
Auto-Start:● Ein Dienst (service, daemon) sollte beim Systemstart automatisch gestartet werden.● Mit runlevel werden die verschiedenen Arten der Verwendung bezeichnet. Der Samba-Server sollte bei jeder Verwendung als Server bzw. im Netzwerk gestartet werden, das sind die runlevels 3 und 5. Für jeden runlevel sind eigene Verzeichnisse vorgesehen, die darin enthaltenen Scripts werden automatisch ausgeführt. ● Jede gängige Linux-Distribution bietet ein Programm zur Verwaltung der Dienste, z.B. auf SuSE: . Richten sie den Samba-Dienst für Autostart ein. Damit werden in den betroffenen Verzeichnissen Scripts erzeugt, z.B.
/etc/init.d/smb
Der * Stern ist durch eine Zahl ersetzt.
/etc/init.d/rc5.d/K*smb |
Ändern sie niemals das runlevel-Script. Legen sie in einem beliebigen Verzeichnis einen symbolischen Link an, mit dem sie dieses Script benutzen können, z.B.: # ln -s /etc/init.d/smb /root/bin/samba
Mit dem Alias können sie (nur als Administrator root)
den Samba-Server genauso verwalten wie mit dem Original-Script:
# samba status
# samba start # samba stop # samba restart Nach Änderungen im Runlevel-Editor werden betroffene Dienste neu gestartet, sie sollten nach einigen Sekunden verfügbar sein. Falls das nicht funktioniert, führen sie einen Neustart des Systems aus. |
Kontrolle:● Der Server speichert seine PID (process ID-number) nach Linux-Praxis in einer Text-Datei, allerdings nur dann, wenn er bereits läuft.# cat /var/run/samba/smbd.pid
Sie können den aktuellen Prozess-Status anzeigen:
# ps -C smbd -F
Statt 1234 setzen sie ihre aktuelle PID ein,
oder eleganter mit Substitution durch backticks:
# ps -p 1234 -F # ps -p `cat /var/run/samba/smbd.pid` -F
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● Je nach Konfiguration schreibt der Samba-Server laufende Ereignisse in eine Log-Datei, z.B. /var/log/samba/log.smbd
♣
Lesen sie beim Auftreten von Problemen immer zuerst die letzten Zeilen der
Log-Datei ! - Mit den darin angegebenen Stichworten finden sie fast immer
Hilfe im Internet.
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KonfigurationDie gesamte Konfiguration des Samba Fileservers erfolgt in der Text-Datei/etc/samba/smb.conf
♣ Tipp: Legen sie eine Sicherungs-Kopie dieser Datei an, bevor sie irgendwelche Änderungen vornehmen. |
AbschnitteDie Samba Konfigurations-Datei smb.conf ist in deutlich erkennbare Abschnitte unterteilt.• Im Abschnitt [global] erfolgt die Einstellung der zentralen Vorgaben, welche für alle Samba-Shares zutreffen. • Meistens sind diese nachfolgenden Abschnitte bereits vorbereitet: [homes] [profiles] [users] [groups] [printers]
•
Die Konfiguration aller individuellen (eigenen) Shares folgt am Ende der Datei.
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Samba-User und - AnmeldungEs gibt verschiedene Methoden, um die zugelassenen User und deren Anmeldung zu konfigurieren. Die Festlegung erfolgt im Abschnitt [global]Es gilt, den Zugang unterschiedlicher User zu regeln: • (Windows)-User von allen PC des Netzweks (immer) • Registrierte User des Linux-Betriebssystems (am Server-PC, selten notwendig) • User einer allenfalls eingerichteten Domäne • User eines allenfalls eingerichteten LDAP-Servers. Die einfachste Methode für ein kleines privates Netzwerk ist jene mit tdbsam (empfohlen) oder smbpasswd (auslaufend).
passdb backend = tdbsam
Damit werden die Zugangs-Daten in einer kleinen Datenbank verwaltet,
welche sich in 2 Dateien befindet:
# passdb backend = smbpasswd
/etc/samba/passdb.tdb
/etc/samba/sectrets.tdb |
(Windows)-User anlegen● Die Eintragung von (Windows)-Usern erfolgt an der Shell-Konsole des Servers.Sie müssen als Linux-Administrator root angemeldet sein. # smbpasswd -a username
(Ändern sie username nach Bedarf).Danach verlangt das Programm 2mal nach dem einzutragenden Passwort. Die Hilfe wird so angezeigt: # man smbpasswd
Samba-User können später (nur) ihr eigenes Passwort mit smbpasswd ändern, wenn sie (z.B. über SSH) Zugang zur Linux Shell-Konsole haben. Ansonsten muss der Linux-Administrator root die Änderung vornehmen. ● Die solcherart eingetragenen Samba-User können die Angebote (Shares) des Samba Fileservers im Netzwerk benutzen, ohne dass sie als Linux-User am Server-PC registriert sind. |
User-SharesDie Samba Standard-Konfiguration richtet im Abschnitt [homes] für jeden Linux-User ein Share mit dem User-Namen ein, auf welches nur sie/er mit den Linux Anmelde-Daten (Name, Passwort) Zugang hat. Das ist sinnvoll und sollte nicht geändert werden. |
Analog sind gemeinsam nutzbare Gruppen-Shares für jede Linux-UserGruppe und gemeinsam nutzbare Drucker für alle User eingerichtet bzw. vorbereitet. |
Share einrichten:Jedes Samba-'Share' entspricht einem Windows-'Netzlaufwerk'.Samba kann beliebig viele Netzlaufwerke einrichten, Windows-PC können jedoch nur soviele Laufwerke verbinden, wie Laufwerks-Buchstaben frei sind. In diesem Kurz-Beispiel wird ein öffentlich zugängliches Netzlaufwerk eingerichtet. ● Erzeugen sie ein Verzeichnis mit passenden Zugriffs-Rechten (mindestens Lese-Zugriff für alle User), z.B. /srv/filesrv/samba/
●
Das Verzeichnis sollte irgendeinen Inhalt haben, den sie bei der
ersten Verbindung sehen, z.B. eine kleine Text-Datei
/srv/filesrv/samba/hallo.txt
●
Am einfachsten ist die Einrichtung mit dem Installations-Werkzeug, bei SuSE z.B.
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●
Alternativ kann man die Samba Konfigurations-Datei mit jedem Text-Editor
ändern:
/etc/samba/smb.conf
Hängen sie den gezeigten Text am Ende der Konfigurations-Datei an.
Damit legen sie dieses Verzeichnis als neues Share fest.Beispiel: Ein Share namens 'public' in Datei /etc/samba/smb.conf
[public]
Danach können sie auf ähnliche Weise beliebig viele
weitere Shares einrichten.comment = public share
path = /srv/filesrv/samba/browseable = yes writeable = yes Neustart: Nach jeder Änderung der Konfiguration muss Samba neu gestartet werden, damit die neuen Einstellungen wirksam werden. |
Windows-Verbindung:Von einem beliebigen Windows-PC im LAN verbinden sie mit einem laufenden Samba-Server:● Menü Arbeitsplatz | Extras | Netzlaufwerk verbinden. Der folgende Dialog verlangt die Eingabe von 'Laufwerk' und 'Ordner'. Für 'Laufwerk' geben sie die Zeichen \\ gefolgt von Name oder IP-Adresse des Servers ein, z.B. \\192.168.0.1
Für 'Ordner' geben sie das Zeichen \ ein, gefolgt vom Share-Namen, genauso (!) wie in der Samba-Konfiguration eingetragen, z.B. \public
Insgesamt geben sie daher für dieses Beispiel ein \\192.168.0.1\public
●
Wenn sie an einem Windows-PC arbeiten, jedoch auch am Linux-Server ein Konto
(Account) haben, dann verbinden sie sich so mit ihrem Linux-Home-Verzeichnis:
\\192.168.0.1\mayer
(Ersetzen sie mayer durch ihren Linux-UserNamen)
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● Die manuelle Eingabe von Laufwerk und Ordner sollte immer funktionieren, die Auswahl aus der Liste (Durchsuchen ...) nur dann, wenn alle Optionen korrekt eingestellt wurden. ● Normalerweise aktivieren sie die Checkbox 'Verbindung bei Anmeldung wiederherstellen'. Dann sollte der Windows-PC nach dem Hochfahren automatisch mit dem Samba-Server verbunden werden. ● Ideal ist die Samba-Anmeldung mit dem eigenen Windows User-Namen. Weniger gut ist die Verwendung unterschiedlicher Namen für Windows und den Samba-Server. In diesem Falle verwenden sie gleich bei der Einrichtung des Netzlaufwerks die Option 'Verbindung unter anderem Benutzernamen'. Dann wird dieses Volume nach einmaliger Einstellung bei jedem Systemstart ohne weitere Fragen verbunden. |
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Windows-Konsole
Wie für fast alle Verwaltungs-Aufgaben bietet Windows auch ein
Konsolen-Programm zum gleichen Zweck.► Starten sie zuerst eine Konsole cmd.exe ('Eingabeaufforderung'). ► Anzeige aller vom Samba-Server angebotenen Shares: C:\> net view 192.168.0.1
(Ersetzen sie die IP-Adresse durch jene ihres Samba-Server-PC). Die Liste zeigt
u.a. die ShareNamen, und den Laufwerks-Buchstaben von verbundenen Shares.► Verbindung mit einem Share::
C:\> net use z: \\192.168.0.1\public geheim /user:ich
Ersetzen sie die einzelnen Befehls-Teile des Beispiels nach ihrem Bedarf.• Laufwerk am eigenen Windows-PC: z: • Name oder Adresse des entfernten Samba-Servers: \\192.169.0.1 • Share-Name am Samba-Server: \public • Passwort am Samba-Server: geheim • UserName am Samba-Server: ich |
Windows Konsolen-Programme bieten meist mehr Möglichkeiten als die entsprechenden Fenster-Programme, vor allem jene der Automatisierung. Wenn der Befehl zur net-Verbindung einmal erstellt und getestet ist, dann lässt er sich in ein Script-Pogramm *.cmd, *.bat einbauen und automatisch, zeitgesteuert oder durch ein anderes Programm ausführen. Das gleiche Progamm kann man auch verwenden, um die Verbindung mit einem Windows-Netzlaufwerk wieder zu trennen: C:\> net use z: /delete
Anzeige aller aktuell verbundenen Netzlaufwerke:
C:\> net use
Hilfe zum Programm:
C:\> net use /?
Zahlreiche Quellen im Internet bieten detaillierte Informationen
zu den umfangreichen Möglichkeiten dieses Programms.
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● Linux-Verbindung: Die Verbindung eines Linux-PC zu einem 'echten' Windows-Fileserver kann mit smbclient erfolgen. Wenn der Fileserver jedoch ein Linux-PC ist, dann wird die Verbindung besser mit NFS eingerichtet. ♦ Details zu → smbclient und → NFS |
Im Idealfall 'exportieren' sie für Linux-PC mit NFS das gleiche Verzeichnis wie für Windows-PC mit Samba. Dann hat jeder Linux-PC den gleichen Datei-Zugang wie jeder Windows-PC, benutzt dazu jedoch das viel besser geeignete NFS. |
Konfiguration |
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| Um ein rasches Erfolgs-Erlebnis zu bieten, installieren viele Systeme Samba mit brauchbaren Standard-Optionen. | Darüber hinaus sind meist einfache Werkzeuge zur interaktiven Konfiguration verfügbar. |
Einfaches Beispiel:Legen sie ein Verzeichnis an, welches sie als Windows-Volume verwenden wollen und richten sie mit Rechtsklick | Eigenschaften (properties) die Zugriffsrechte (permissions) ein. Alle User sollten Lese-Berechtigung haben. Dann wählen sie YAST | Netzwerkdienste | Samba-Server. Im Register Start stellen sie ein: Service starten bei Systemstart. |
Im Register Shares klicken sie Hinzufügen. Der Freigabename ist beliebig, z.B. public Eine Beschreibung ist optional, nicht notwendig. Als Freigabetyp wählen sie Verzeichnis, als Pfad stellen sie das vorher mit den gewünschten Zugriffsrechten angelegte Verzeichnis ein, z.B. /srv/filesrv/samba/
Einige Sekunden nach dem Quittieren mit OK (Samba-restart) ist das Verzeichnis für registrierte Samba-User als Volume (Netzlaufwerk) verfügbar. |
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Samba bietet zahlreiche Optionen für die professionelle Einrichtung. Die Konfigurations-Datei erscheint auf den ersten Blick recht komplex. Man kommt erfahrungsgemäß am schnellsten voran, wenn die mitgelieferte Konfigurationsdatei verwendet wird, oder eines der zahlreichen Muster aus dem Internet oder aus der Doku /usr/share/doc/packages/samba/
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Wenn der Server erst einmal funktioniert, ist es einfach, kleine Änderungen
anzubringen. Je größer das lokale Netzwerk (LAN), desto wertvoller sind die Samba-Optionen, desto mehr Zeit sollten sie jedoch für Konfiguration und Test verwenden. |
KonfigurationsdateiDie Konfiguration wird durch die Text-Datei /etc/samba/smb.conf gesteuert. Legen sie vor jeder Änderung eine Sicherungs-Kopie an !Kommentar-Zeilen beginnen mit dem # Zeichen. Die Datei ist in Abschnitte unterteilt. Jeder Abschnitt beginnt mit seinem Namen in [ ], danach folgen die eingestellten Optionen für diesen Abschnitt. Der Abschnitt [global] muss immer enthalten sein. Ändern sie diesen Abschnitt anfangs nicht, sondern richten sie zuerst eine einfache funktionierende Start-Konfiguration ein. Neu angelegte Shares, z.B. [samba] werden am Ende der Konfigurations-Datei angefügt. Muster finden sie u.a. in den Kapiteln ↓ Verwaltung | Share einrichten, ↓ Gemeinsame Festplatte und ↓ CD-Server. |
User-Identifikation:Wie für die meisten anderen Server-Dienste bietet Samba alle gängigen Möglichkeiten zur User-Identifikation.Wählen sie für einen einfachen Start, die Authentifizierung mit smbpasswd Im laufenden Betrieb sollte die Identifikation für alle Server-Dienste nach dem gleichen Prinzip erfolgen, z.B. mit LDAP. |
Zugangs-Beschränkung |
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Home-ShareOhne besondere Maßnahmen haben (nur) alle registrierten Linux-User Zugang zum Samba Fileserver, allerdings begrenzt auf das eigene Home-Verzeichnis.FreigabeTypisch werden durch Anpassung der Samba Konfiguration weitere Shares eingerichtet, die von mehreren oder von allen Usern als Windows 'Netzlaufwerke' verwendet werden können.Das ist sinnvoll, eröffnet jedoch auch potentielle Sicherheits-Lücken, die man schließen sollte. |
Zugangs-Beschränkungensind sehr empfehlenswert. Man geht am besten nach diesem Prinzip vor:
•
Zunächst alles verbieten.
Samba bietet mehrere Möglichkeiten zur Einschränkung des Zugangs,
die man je nach Bedarf sinnvoll kombiniert, z.B. nach
→
IP-Adresse, UserName, ...
• Danach genau so viel erlauben, wie notwendig. |
● Nur für das eigene Netzwerk (LAN)Ein eigener Fileserver sollte typisch nur für die PC des eigenen lokalen Netzwerks zugänglich sein.Diese Einschränkung gilt für alle Shares und wird deshalb im Abschnitt [global] eingetragen. • Der Zugang wird mit hosts deny für alle Client-Adressen verboten, mit Ausnahme der ausdrücklich erlaubten IP-Adressen. • Der Zugang wird mit hosts allow für wenige ausgewählte Client-Adressen erlaubt. Danach folgt eine Liste der erlaubten → IP-Adressen bzw. -Bereiche, durch Leerzeichen getrennt. |
Beispiel für ein Netzwerk mit den
IP-Adressen 192.168.0.0 ... 192.168.0.255
[global]
•
Die Adresse 127.0.0.1 oder alternativ der
Name localhost bezeichnet immer den eigenen PC,
in diesem Fall den Server-PC.
hosts allow = 127.0.0.1 192.168.0.0/24
hosts deny = 0.0.0.0/0 • Ersetzen sie den angegebenen Adress-Bereich 192.168.0.0 durch die IP-Adressen ihres eigenen lokalen Netzwerks. Die Zahl /24 gibt den Umfang in → CIDR-Syntax an, im Beispiel den typischen Wert für ein LAN mit 256 Adressen. |
Nur für bestimmte UserManche Shares enthalten heikle Daten und sind daher nur für bestimmte User zugänglich.Dazu dient die Anweisung valid users Als Wert(e) folgen die Namen aller erlaubten User, durch Leerzeichen getrennt. Mit @gruppe kann man alle User der angegebenen Gruppe einschließen. |
Beispiel: Begrenzung des Zugriffs auf bestimmte User:
[heikel]
Der Zugriff wird (nur) für die User root
und anna erlaubt.
valid users = root anna
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Zeit-BegrenzungDer Samba Server kann nicht verwendete Verbindungen nach einer Wartezeit trennen, um Resourcen zu sparen. Diese Anweisung setzt man besser nicht in den Abschnitt [global] sondern nur in ausgewählte Shares. |
Trennt die Verbindung nach 30 Minuten Inaktivität:
keepalive = 30
Angabe der Wartezeit in Minuten.
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Server-Administration |
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| Wenn man einen entfernten oder unzugänglichen (Linux) Server-PC in einem Netzwerk verwalten will, dann bietet sich an, den Samba-Server dafür zu verwenden. | Das ist praktisch, erfordet jedoch eine sorgfältige Konfiguration. Es besteht die Gefahr, dass unbefugte User Zugang zum gesamten Server erhalten ! |
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Das Beispiel rechts definiert ein Share mit dem Namen server,
welches das gesamte Dateisystem des Server-PC exportiert. Damit hat man von jedem PC des Netzwerks (!) vollen Zugang (!) zu allen Verzeichnissen und Dateien (!) des Server-PC. |
[server]
path = /
valid users = root read only = No browsable = yes |
| Begrenzen sie den Zugang so stark wie möglich, z.B. auf bestimmte User, IP-Adressen etc. | Verwenden sie dieses Share nach Möglichkeit nur auf wenigen sicheren PC, die nicht abgehört werden. |
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Alternativen:
Das Programm-Paket Webmin
wird häufig zur Verwaltung von Linux-Server-PC verwendet. Die Bedienung kann
von jedem PC des Netzwerks mit einem beliebigen Browser erfolgen.
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Webmin erfordert die Installation von Perl (auf Linux selbstverständlich). Das Paket ist sehr umfangreich und bietet die Verwaltung aller wichtigen Dienste. |
CD-Server |
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| In diesem Kapitel werden nur die technischen Aspekte eines CD-Servers vorgestellt. | Die Nutzungs-Rechte sind davon nicht betroffen. Sie sind selbst dafür verantwortlich, die jeweiligen Bestimmungen korrekt einzuhalten. |
Read-Only share:Eine oft verwendete CD kann schneller und besser durch ein Samba-Share ersetzt werden:• Legen sie die CD auf einem Windows-PC ein und notieren sie, welcher Volume-Name im 'Arbeitsplatz' an Stelle des Leer-Namens 'CD-Laufwerk' erscheint. Achten sie dabei auf Groß- und Kleinbuchstaben, z.B. 'CDnr1' • Legen sie die CD am Server ein und kopieren sie den Inhalt in ein Verzeichnis, z.B. /srv/filesrv/cd/cd1/
Stellen sie Lese-Zugangsrechte für das Verzeichnis wie gewünscht ein,
z.B. für alle User. Auf ein CD-Share sollte nur root
Schreib-Rechte haben.• Fügen sie am Ende der Samba Konfigurationsdatei /etc/samba/smbd.conf
ein zusätzliches Share mit genau dem gleichen
Volume-Namen ein, z.B. wir rechts gezeigt.
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[CDnr1]
path = /srv/filesrv/cd/cd1
read only = yes guest ok = yes browsable = yes locking = no ♣ Mit gängigen Festplatten am Linux-(Samba)-Server können sie auf diese Weise einige 1000 CDs für alle PC im Lokalen Netzwerk anbieten. ▼ Windows-PC leiden jedoch zunehmend unter dem Mangel an freien 'Laufwerks-Buchstaben'. In den nächsten Absätzen werden einige Methoden vorgestellt, um mit wenigen Buchstaben möglichst viele CDs zu verwenden. Noch besser: Auf Windows ganz verzichten... |
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Nach Neustart des Samba-Servers, z.B. mit
# /etc/init.d/smb restart
sollte die CD auf jedem Windows-PC im LAN verfügbar sein. Für 'Laufwerk'
geben sie auf Windows Name oder IP-Adresse des Servers an, für 'Ordner' den
Volume-Namen aus der ersten Zeile in [] Zusammen ergibt das \\192.168.0.1\CDnr1
|
•
Auf diese Weise kann ein Samba-Server sehr viele CDs für alle PC
des lokalen Netzwerks anbieten. • Windows-PC können davon jedoch nur wenige gleichzeitig benutzen, dann Windows verbraucht für jedes Laufwerk einen 'Laufwerks-Buchstaben'. Davon sind insgesamt nur <22 verfügbar. Jedes moderne Betriebssystem kommt ohne Laufwerks-Buchstaben aus - M$ wird dieses Relikt hoffentlich irgendwann einmal aufgeben... |
CD-Wechsler (Samba-Server)Man braucht meist viele unterschiedliche CDs und DVDs, für eine einzelne Arbeit jedoch nur eine oder wenige.Man verwendet dazu an einem Windows-PC immer die gleichen (wenigen) Netzlaufwerke, tauscht jedoch deren Inhalt je nach Bedarf aus. Der Austausch kann sowohl am Samba-Server als auch am Windows-PC erfolgen. |
Man kann dazu am Linux-Server Script-Programme (Shell, Perl) anlegen.
Mindestens 2 Möglichkeiten sind nutzbar: • Samba Konfigurations-Datei ändern (nicht empfehlenswert) oder austauschen. Dazu legt man mehrere Varianten der Datei smb.conf an und tauscht sie nach Bedarf aus. Nach dem Austausch Samba neu starten ! • Inhalt der Share-Verzeichnisse austauschen. Gleiche Wirkung, betrifft jedoch wesentlich mehr und größere Dateien, erspart allerdings den Samba-Neustart. |
CD-Wechsler (Windows-Client)Man kann dieses Programm dazu verwenden, um den Inhalt eines Netzlaufwerks auszutauschen. Der Samba-Server bleibt in diesem Fall unverändert.Für jede Arbeit, zu der man bestimmte CD/DVDs benötigt, wird eine kleine Text-Datei *.cmd erstellt. Darin sind die Anweisungen zum 'Einlegen' eines Shares in ein Windows-Netzlaufwerk enthalten (Beispiel rechts). Vor Beginn der Arbeit startet man das Script-Programm, z.B. mit Klick auf ein Icon, mit einem Alias im Programm-Verzeichnis oder (für Puristen) durch Eingabe des Datei-Namens an der Konsole cmd.exe ♦ Details zu Windows Script-Programmen |
Beispiel: Austausch des Inhalts von Netzlaufwerk Z:
C:\> net use z: /delete
Das Laufwerk Z: wird freigemacht und mit dem
Share myshare am Server mit der
→
Adresse 192.168.0.1 verbunden. Ein Windows-PC muss
für einen Server immer den gleichen User verwenden, es ist daher nicht
möglich, mehrere Shares mit unterschiedlichen User-Namen zu verwenden !C:\> net use z: \\192.168.0.1\myshare geheim /user:ich Testen sie die Anweisungen an einer Windows-Konsole cmd.exe und tragen sie den Text anschließend in eine Script-Datei *.cmd ein, welche für die Automatisierung verwendet wird. Hilfe mit C:\> net use /?
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Kombi-CDMan kann die Windows-Probleme teilweise umgehen, indem man am Samba-Server ein Kombi-CD-Laufwerk einrichtet und dorthin den Inhalt mehrerer CDs kopiert.Achtung - Nicht alle CDs sind dafür geeignet ! - Viele CDs enthalten gleichnamige Dateien, sind an bestimmte Volume-Namen gebunden, usw... Von den Herstellern werden viele Tricks verwendet, um die Verwendung der Original-CD zu erzwingen. Diese Tricks werden meist nicht auf Kopien, ISO-Dateien etc. übertragen, diese lassen sich daher besser von Samba verwenden. |
Fortgeschrittene AnwenderInnen können die Dateien einer CD-Kopie meistens
so manipulieren, dass sie auch unter den Bedingungen einer Kombi-CD laufen. • Man kann Datei-Namen wie install.exe meist ändern, und dann mehrere Dateien führen, z.B. inst_a.exe, inst_b.exe usw. • Man kann die von Windows-Installern oft verwendeten Dateien *.ini mit jedem Text-Editor öffnen und passend verändern. • Dateien autorun.* muss man entfernen und jedes Programm der Kombi-CD einzeln starten. • Manchmal muss man ein Programm zwar von der realen CD installieren, kann es jedoch danach auf das Kombi-Laufwerk 'umleiten'. Dazu muss man alle Konfigurations-Daten finden und ändern: Dateien *.ini (oft auch im System-Verzeichnis C:\Windows), in der Registry-Datenbank, ... |
Virtuelle CD-Laufwerke auf Windows:Es gibt spezielle Software zur Simulation von (CD, DVD)-Laufwerken, z.B. Virtual CD. Der Inhalt dieser Laufwerke wird aus verschiedenen Quellen (Dateien, Laufwerke, ...) bezogen und lässt sich nach Bedarf austauschen.Nicht jede CD (Software-Schutz) ist für virtuelle Laufwerken geeignet, in der Praxis funktionieren jedoch fast alle. |
Als Datenquelle eignet sich natürlich am besten ein Samba-Server: • Man kann auf einem einzigen Share beliebig viele Dateien (z.B. *.iso zur Verwendung mit virtuellen Windows-Laufwerken anbieten. • Man kann den Inhalt vieler CDs auf ebenso vielen Shares anbieten. Die virtuellen Windows-Laufwerke 'mounten' jeweils die benötigten Shares. |
Freigabe des Server-CD-Laufwerks:Auch das 'reale' CD- oder DVD-Laufwerk des Servers kann zur gemeinsamen Nutzung freigegeben werden. Das ist jedoch abzuraten, denn der Server sollte von jedem unnötigen manuellen Zugriff (CD-Wechsel) freigehalten werden.Ausnahmsweise kann diese Funktion für Notfälle und Service verwendet werden. CD-Laufwerke finden sie z.B. in
/dev/cdrom
Das Beispiel richtet ein Share mit dem Namen ServerCD
ein. Wenn ein anderer Volume-Name gefordert ist, muss dieser in die
Konfiguration eingetragen und der Samba-Server neu gestartet werden.
/dev/vdrecorder /dev/dvd |
[ServerCD]
comment = abzuraten
path = /dev/cdrecorder read only = yes guest ok = yes browsable = yes |
Zeichensatz und Sonderzeichen |
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| Wer in einer Gemeinschaft arbeitet, sollte auf die anderen Mitglieder Rücksicht nehmen. Für eine reibungslose Zusammenarbeit muss man manchmal auf persönliche Vorlieben verzichten. Das gilt auch für Computer in einem lokalen Netzwerk (LAN) oder gar im Internet. | Moderne Betriebssysteme bieten viel Komfort. Hersteller bewerben gerne jene Möglichkeiten, die nur ihr (neuestes) System bietet. Für AnwenderInnen ist es allerdings klüger, nur jene Optionen zu verwenden, die mit Sicherheit auf allen Systemen funktionieren. |
Namen von Dateien und Verzeichnissen:
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Die ASCII-Zeichen A..Z, a..z, 0..9, _ (underline)
funktionieren auf allen gängigen Betriebssystemen und im Internet
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Leerzeichen, Klammern und Interpunktionen
(+-!%?,;.()[]{}) funktionieren manchmal,
jedoch nicht unter allen Bedingungen !● Sonderzeichen und Umlaute (ÄÖÜäöü߀) sollten keinesfalls verwendet werden. |
♣ Tipp: Verwenden sie für die Namen von Verzeichnissen (Ordnern) und Dateien nur kleine Buchstaben a..z und Ziffern 0..9 sowie das _ underline-Zeichen. • Das gilt nicht für den Inhalt ! Ein Text kann natürlich alle Zeichen enthalten, bei Verwendung von → Unicode sogar fast alle weltweit verwendeten Zeichen. |
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Verstöße gegen diese Regel bleiben oft längere Zeit unbemerkt.
Wenn dann Probleme auftreten, ist die Zahl unsauberer Datei-Namen meist schon
recht groß. ♣ Tipp: Wenn ein unsauberer Datei-Name am eigenen PC oder am eigenen Server funktioniert, dann ist das kein Nachweis für die allgemeine Verwendbarkeit, sondern eher eine tickende Zeitbombe. |
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Fehler treten meist dann auf, wenn Dateien auf anderen Betriebssystemen
transportiert oder gespeichert werden. Das trifft auch auf identische Systeme zu,
wenn sie einen anderen lokalen Zeichensatz verwenden (und daher z.B. keine
deutschen Umlaute kennen). • Typische Problemfälle: Transport von Dateien per Mail, Upload oder Download, Verwendung unsauberer Web-Dateien bei einem Provider, Sicherungs-Kopien auf Servern, ... |
Windows-PC auf Samba ServerDateien mit unsauberen Namen lassen sich problemlos verwenden (lesen, schreiben). Das verleitet zu gefährlicher Nachlässigkeit.Einige Windows-Probleme führen besonders oft zu Fehlern: • Windows unterscheidet bei Datei-Namen nicht zwischen großen und kleinen Buchstaben. Die Dateien test.dat, Test.dat erscheinen (nur) für Windows identisch. • Wenn man in den Windows Ordneroptionen die 'Erweiterungen von bekannten Dateitypen' ausblendet, kann man selbst Datei-Namen wie test.txt, test.gif nicht mehr unterscheiden. • Auf Vista werden viele Verzeichnisse nicht mit realen Namen sondern mit Alias-Namen bezeichnet. Viele der vermeintlichen Pfade existieren daher gar nicht real. |
Linux-Intern:Wenn Dateien mit unsauberen Namen von Linux-Programmen transportiert oder verarbeitet werden, dann besteht Gefahr von Fehlern. Die Reaktion ist je nach Betriebssystem, Version und Software unterschiedlich.Linux (und alle anderen modernen Betriebssysteme, aber auch das Internet) unterscheidet streng zwischen Groß- und Kleinbuchstaben. Daher kann z.B. rin Verzeichnis (Ordner) alle diese unterschiedlichen Dateien enthalten: test.dat, Test.dat, TEST.dat, test.DAT, ... ♣ Tipp: Warten sie nicht, bis auf ihrem PC, in ihrem LAN oder gar bei KundInnen Fehler durch unsaubere Datei-Namen auftreten, sondern unterbinden sie solche Probleme durch ein wenig Disziplin bei der Vergabe von Datei-Namen. |
Fehler● In harmlosen Fällen werden Umlaute in Datei-Namen verändert. Die Datei selbst bleibt erhalten, Referenzen auf den Datei-Namen funktionieren jedoch nicht mehr (z.B. Internet-Links, SoftLinks, Alias). |
● In manchen Fällen weigert sich ein Programm, solche Dateien zu bearbeiten. Das kann z.B. zum Abbruch einer Sicherungs-Kopie führen. ● Im schlimmsten Fall werden Dateien mit unsauberen Namen ignoriert. Manche Sicherungs-Programme lassen sich so konfigurieren, davon wird jedoch dringend abgeraten ! |
Behebung• Nur kleine Probleme lassen sich manuell beheben (Datei umbenennen).• Wenn eine unbekannte oder große Anzahl Namen unsauber sind, kann die Behebung nur mit einem Programm erfolgen. Dazu eignen sich Script-Programme (Shell, Perl, PHP, Python, ...), die alle betroffenen Verzeichnisse rekursiv durchlaufen. • In einem Web sollten Dateien nur mit einem Site-Manager (in jedem guten Web-Editor) unbenannt werden, da gleichzeitig mit den Datei-Namen auch alle Referenzen und Links geändert werden müssen. |
Kontrolle• Kontrollieren sie das Log für die Sicherungs-Kopie ihres Samba-Servers. Achten sie darauf, ob Original und Kopie genau die gleiche Anzahl Verzeichnisse und Dateien enthält, und - falls möglich - ob Original und Kopie die exakt (!) gleiche Größe haben.• Testen sie mit Stichproben, ob sich die Sicherungs-Kopie problemlos installieren und verwenden lässt. • Testen sie, wie sich ihr System und ihre Sicherungs-Software mit unsauberen Datei-Namen verhält, z.B. mit einem Verzeichnis
Ältere und größere Dateien
Versuchen sie, dieses Verzeichnis und einige darin enthaltene Datein zu
kopieren, zu sichern und wieder zu regenerieren.
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Samba-Server auf Systemen ohne Desktop |
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● Solche Server bieten wesentlich mehr Resourcen (Prozessor-Leistung), da der Desktop auf jedem PC einen großen Teil der Leistung absorbiert. Diese Systeme sind natürlich nicht als Arbeits-PC verwendbar. |
Auf einem derartigen Server braucht man mindestens einen auf der Linux-Konsole
laufenden Text-Editor. Damit kann man z.B. die Samba-Konfiguration so einrichten, dass der Administrator root Zugriff auf alle wichtigen Verzeichnisse des Linux-Servers erhält. Danach kann man von jedem PC des lokalen Netzwerks mit einem bequemen Text-Editor arbeiten.
Besonders empfehlenswert ist VIM:
Dieser Editor ist auf fast jedem Linux-System installiert und er ist
(zum Üben) kostenfrei auch für Windows verfügbar.
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Wer längere Zeit mit Linux Servern arbeitet, muss ohnehin den Umgang
mit einem Konsolen Text-Editor lernen. Hier wird zum Schnuppern ein Trick mit VIM+Samba gezeigt, mit dem man einen Linux Leistungs-Server zumindest provisorisch konfigurieren kann. |
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Das größte Problem tritt meist am Anfang auf, wenn der Server
läuft, jedoch noch keine Möglichkeit für einen
Datei-Austausch besteht. • Man konfiguriert mit VIM ein spezielles Samba-Share mit Zugang von jedem Desktop-PC (Linux oder Windows). |
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ToDo-Liste - Nur als Beispiel, da sich die
Konfiguration des Servers je nach Distribution unterscheiden kann ! Wenn das nicht möglich ist, setzen sie sudo vor jeden der folgenden Befehle, für den ihre Zugriffsrechte nicht ausreichen, z.B. (ohne und mit sudo):
# mkdir /srv/samba
# sudo mkdir /srv/samba |
(2) Erzeugen sie eine Arbeits-Kopie der Samba Konfigurations-Datei, z.B.
# cp /etc/samba/smb.conf /home/test
(3) Erzeugen sie ein Verzeichnis, welches als Samba-Share verwendet wird, z.B. # mkdir /srv/samba
(4) Ändern sie die Zugriffsrechte, z.B. # chmod 770 /srv/samba
Damit ist der Zugang für alle User mit Ausnahme des
Administrators root gesperrt. Wenn der Samba-Server
unter einem anderen User-Namen läuft, dann müssen sie ihm ebenfalls
Zugangs-Rechte einräumen.
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(5) Öffnen sie die Arbeits-Kopie der Datei mit dem Editor:
# cd /home/test
# vim smb.conf (6) Navigieren sie mit den Pfeil-Tasten an das Ende der Datei, an den Anfang einer Zeile. Dort wird das neue Share eingefügt (en/de):
:<Insert><enter>
Startet den Insert Mode:<Einfg><enter> Fügen sie den Text für das Share ein, z.B.:
[server]
valid users = root
readonly = no browsable = yes path = /srv/samba |
(7) Im Insert Mode können sie mit den Pfeiltasten navigieren und
mit der Löschtaste löschen. • Falls die [] Klammern nicht funktionieren, ist vermutlich eine US-Tastatur konfiguriert: Probieren sie ü+ für die Klammern. • Beenden sie den Insert Mode mit <Esc> Kontrollieren sie nochmals sorgfältig den Text der Konfigurations-Datei. (8) Speichern sie die Änderungen und verlassen sie VIM:
:w
Kontrollieren sie die geänderte Konfigurationsdatei sorgfältig.
:q
# cat /home/test/smb.conf
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(9) Ersetzen die die Original Konfigurations-Datei durch die geänderte Kopie:
# cd /etc/samba
# cp smb.conf smb.bak # cp /home/test/smb.conf /etc/samba |
(10) Führen sie einen Neustart des Samba-Servers durch (notfalls
des gesamten Systems):
# /etc/init.d/samba status
# /etc/init.d/samba start # /etc/init.d/samba restart |
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(11) Nun werden im Samba-Share SoftLinks zu allen gewünschten
Server-Verzeichnisse angelegt:
# ln -s /etc /srv/samba/etc
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So wie das Verzeichnis /etc kann man auch jedes
andere Server-Verzeichnis in das Share exportieren, und zwar auch bei
laufendem Samba-Server. |
(12) Das Samba-Share lässt sich von jedem Linux-PC
(mit smbclient) oder Windows-PC (als Netzlaufwerk)
verbinden. ● Damit hat man mit jedem beliebigen Programm - vor allem mit bequemen Text-Editoren, Web-Editoren, etc - vollen Zugriff auf alle freigegebenen Verzeichnisse. ● Wenn man den Server wieder sicher machen will, schaltet man das Share durch vorangestellte # Kommentar-Zeichen wieder ab. |
Samba-Server zur Daten-Rettung |
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KnoppixDer deutsche Linux-Guru Klaus Knopper bietet seit Jahren seine erfolgreiche Linux-Variante Knoppix kostenlos (!) an.→ Knoppix kann man aus dem Internet laden, muss in diesem Fall jedoch selbst die Rettungs-CD brennen. Alternativ ist eine Knoppix-CD oder DVD in vielen PC-Zeitschriften enthalten. Knoppix enthält u.a. einen komplett konfigurierten Samba-Server. |
Knoppix lässt sich für viele Zwecke einsetzen, u.a. sehr erfolgreich zur Rettung von Daten von Linux- oder Windows-Festplatten. • Der defekte PC wird mit einer Knoppix CD oder DVD gestartet. • Das System enthält Treiber, die nach Erfahrung praktisch jede Festplatte mounten können, wenn sich diese überhaupt noch ein wenig dreht. • Mit Hilfe des Samba Servers sind die Daten der Festplatten im lokalen Netzwerk (LAN) verfügbar. |
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Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz von Knoppix: Ein funktionsfähiges lokales Netzwerk (LAN) mit mindestens einem 'gesunden' Rettungs-PC (Linux oder Windows). Der PC muss über genügend freien Speicherplatz verfügen, um die geretteten Daten des defekten PC zu sichern. |
Selbst dann, wenn sie nur einen einzigen PC betreiben, ist es sinnvoll, ein LAN für Service und Notfälle vorzubereiten. Knoppix enthält die gesamte Software, aber die → Hardware (Netzwerk-Interface, Kabel, Hub) sollte vorhanden und getestet sein. ♣ Tipp: Ältere Knoppix-Versionen funktionieren manchmal nicht mit defekten Vista-Festplatten. Neues Knoppix besorgen ! |
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Als Rettungs-PC eignet sich auch ein bereits stillgelegter Uralt-PC, den sie -
weil unverkäuflich - zumindest im Keller aufgehoben haben. • Alternativ kann man sich für ein paar Stunden einen Rettungs-PC ausborgen, und die gesicherten Daten auf eine CD/DVD brennen, oder auf eine portable USB-Festplatte kopieren. |
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Eine weitere Alternative ist der Ausbau der Festplatte und der Einsatz von
Platte+Knoppix in einem beliebigen anderen Netzwerk. ♣ Tipp: Die meisten 'defekten' Festplatten lassen sich durch Formatierung säubern und oft noch jahrelang weiter verwenden. ♦ Details zu Knoppix |
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| Samba-Homepage: http://www.samba.org | VIM (vi improved) Konsolen Text-Editor für linux und Windows. |
| TLDP: SMB Howto (David Wood). kurz, gut, (en) | |
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