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Windows-AnwenderInnen kennen nur eine Konsole, das
klassische schwarze Fenster des Programms cmd.exe -
Ein letzter Rest der alten DOS-Konsole. Die wenigen und wenig leistungsfähigen Windows Konsolen-Anweisungen kann man durch Installation von Cygwin und Perl mit mächtigen Befehlen ergänzen |
Linux stützt sich stark auf die Konsole und bietet dafür
mehrere Shell-Programme zur Auswahl. Alle wichtigen Linux-Funktionen werden durch Shell-Scripts gesteuert. Perl ist in jeder gängigen Linux-Distribution enthalten. Linux Server betreiben meist auch einen SSH-Server - mann kann sie dann mit der Konsole komplett fernsteueren. |
Konsole
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Verwendung der "guten alten" Konsole (Shell) |
| Darstellung | Shell-Befehle in diesem Web |
| Hilfe | Hilfe zur Hilfe, man, info und help |
| Verzeichnisse | Ausgewählte Shell-Befehle auf Linux und Windows |
| Dateien | Shell-Befehle für Dateien |
| N & C | Netzwerke und Connectivity |
| Umgebung | Umgebungs-Variable (Environment) lesen und schreiben |
| Diverse | DIverse weitere Shell-Befehle |
| Alias | Kurznamen für Linux Shell-Befehle |
Shell-Darstellung |
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| In diesem Web werden Konsolen-(Shell)-Befehle in der rechts gezeigten Form dargestellt. Die einheitliche Formatierung wird durch eine einzige zentrale → CSS-Anweisung gesteuert. |
Linux Shell Konsole:
# ifconfig
Windows-Konsole:
C:\> ipconfig
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| Das Prefix # bzw. C:\> symbolisiert die beiden meist verwendeten Betriebssysteme. In allen Systemen ist es möglich, den 'Prompt'-Text fast beliebig zu konfigurieren. | Auf dieser Seite werden ausnahmsweise keine Prefixes verwendet, da die Anweisungen der beiden Systeme in beschrifteten Spalten gegenüber gestellt sind. |
Hilfe |
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Script-Programmesind Text-Dateien, die speziell formulierte Befehle enthalten. Mit entsprechenden Programmen ('Interpreter') werden die Anweisungen gelesen und in ausführbare Befehle umgewandelt. Häufig verwendete Interpreter sind z.B. verschiedene Shells auf Linux, cmd.exe auf Windows, oder → Perl (alle Plattformen).Scripts zur System-Steuerung sind auf Linux nur für die/den AdministratorIn root zugänglich. |
Auf Windows werden nur wenige Script-Programme ( *.bat, *.cmd ) eingesetzt, und sie sind leider nur selten brauchbar kommentiert. Immerhin kann man solche Programme mit einem Editor öffnen oder anzeigen: type myscript.cmd
Windows-Systeme sind vergleichsweise krypisch programmiert, d.h. man benötigt
spezielle Programme und zeimlich viel Fachwissen, um sie zu durchschauen und zu
steuern. Viele Details sind überhaupt nicht öffgentlich dokumentiert.♦ Details zum Windows Commandline-Interpreter cmd.exe |
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Linux manLinux bietet man-(Manual)-pages für die meisten Befehle und Programme an.In einem man-Fenster navigieren sie mit den Pfeil-Tasten. Weiters können sie mit einigen Tasten Kurz-Befehle erteilen: h (Navigations-Hilfe), g (Anfang), G (Ende), d (Halbseite vor), u (Halbseite zurück), t (Absatz vor), T (Absatz zurück), q (quit). / (Suche vor) und ? (Suche zurück), z.B. /search sucht nach 'search' im nachfolgenden Text. Programm man verwendet eine einfache man-Datenbank, in welche sowohl das System als auch die meisten installierten Programme Einträge vornehmen. |
Linux infoDiese fortgeschrittene Variante von man bietet einige zusätzliche Möglichkeiten. Mit den Pfeiltasten steuern sie einen Text-Cursor.Links: <return> folgt einem Link, wenn der Cursor darauf steht. p (previos, zurück), n (next, weiter), t (top, an den Anfang). Einführung mit info Ausstieg mit q (quit). Neuere Programme bieten Hilfe hauptsächlich mit info an, und in man nur mehr eine Kurzversion davon. Linux cnfEinige Linux-Versionen bieten auch das Programm cnf (Command not found) zur Suche nach Shell-Anweisungen oder ausführbaren Programmen. |
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Linux DokumentationUnabhängig davon sind viele Linux-Pakete in diesem Verzeichnis dokumentiert:
/usr/share/doc
Die Doku ist in entsprechend benannten Sub-Verzeichnissen enthalten.
/usr/share/doc/packages |
♣ Umfangreiche Doku wird meist nur auf Anfrage installiert. Konsultieren sie dazu die Software-Verwaltungs (YAST, apt, ...) ihres Linux Systems. ♣ Doku nicht an andere Pfade verschieben - Das verhindert die automatische Aktualisierung. ♣ Doku in den Formaten HTML oder PDF kann man besonders bequem mit einem → Webserver am gleichen PC anzeigen. |
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DateienAlle Angaben ohen Gewähr. |
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Netzwerk und Connectivity |
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Umgebungs-(System)-Variable |
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Umgebungs-Variable spielen in allen Betriebssystemen eine wichtige Rolle. Zahlreiche
Programme lesen die Daten dieser Variablen und richten ihr Verhalten danach ein. Auf Win-Systemen sind Umgebungs-Daten alternativ auch über die Registry-Datenbank zugänglich. |
Alle gängigen Programmiersprachen bieten die Möglichkeit, Umgebungs-Variable
zu lesen und zu schreiben. Eine Ausnahme bildet Javascript, da Webseiten prinzipiell
nicht auf Daten der BesucherInnen-PC zugreifen dürfen. ♦ Umgebungs-Variable in Perl, PHP, VBA |
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| ♦ Details zu Umgegebungs-Variablen auf Win-Systemen. | |||||||||||||||||||
Diverse Shell-Befehle |
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Alias für Befehle |
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Linux bietet die Möglichkeit, Kurznamen für beliebige
Befehls-Kombinationen einzusetzen. Damit kann man z.B. gewohnte Windows-Befehle
auf Linux 'nachahmen'. Hilfe mit man alias oder info alias • Eine Liste aller aktuell gültigen Alias erhält man mit der Anweisung # alias
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Beispiele: # alias dir='ls -l'
Erzeugt einen dir-Befehl, der so ähnlich
wie auf Windows arbeitet.
# alias ipconfig='ip addr show'
Ermöglicht den gewohnten Windows-Befehl auch auf Linux. Alternativ eine
sehr kompakte Variante:
# alias ipconfig="ifconfig | grep 'inet '"
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Neue Alias-Anweisungen werden so definiert:
# alias name=value
(Ersetzen sie name und value
durch die jeweils gewünschten Daten.Bewährte Alias sollten automatisch bei jedem System-Start geladen werden. Dazu bietet jedes Linux-System Konfigurations-Dateien, z.B.
/etc/bash.bashrc
/etc/profile |
Beispiele:
# alias help='info'
Das letzte Beispiel zeigt die Weitergabe von Argumenten
($1,$2,...) an das Alias.
# alias ping='ping -c3' # alias untar='tar -xzvf $1' |
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Globale Alias (für alle User) werden je nach Version
in einer dieser Dateien definiert. SuSE-Linux trennt zwischen den Grundeinstellungen
(werden bei einem Update evtl. geändert) und den selbst ergänzten Einstellungen
(.local), die von System-Updates nicht betroffen sind.
/etc/profile
Legen sie allenfalls eine Text-Datei *.local neu an,
falls sie noch nicht existiert, und tragen sie darin alle globalen Alias-Definitionen
und alle globalen Umgebungs-Variablen ein.
/etc/profile-local /etc/bash.bashrc /etc/bash.bashrc.local |
User-spezifische Alias werden z.B. in dieser Datei definiert:
/home/user/.bashrc
(Ersetzen sie user durch einen beliebigen User-Namen).
Diese Text-Datei wird für neue User als Kopie dieser Datei hergestellt:
/etc/skel/.bashrc
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| Die Windows Konsole cmd.exe bietet leider keine Alias. Immerhin kann man einen oder mehrere Befehle in einem → Konsolen Script-Programm (Text-Datei *.cmd) sammeln und so wie ein Alias ausführen. |
Tipp: Mit → Cygwin
kann man nicht nur viele praktische Linux-Programme an der Windows-Konsole
nutzen, sondern auch deren Alias-Fähigkeit.
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