| UTM bezeichnet eine spezielle Art der Abbildung der Erdoberfläche auf eine Ebene (Landkarte). Der Vorteil von UTM sind XY-Koodinaten, mit denen sich leicht und rasch rechnen lässt. |
Der Nachteil: UTM ist nur für kleinere Maßstäbe bis zu
einigen 100km sinnvoll verwendbar. Alle Angaben sind unverbindlich, die Verwendung erfolgt auf eigenes Risiko ! |
Kartografie
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Orientierung auf der Erdoberfläche |
| UTM | Universal Transverse Mercator - Projektion |
| Live UTM | Live Transformation (Länge, Breite ) - (UTM-Koordinaten) |
| Längen-Zone | Einteilung in eine der 60 UTM-Längen-Zonen (Zahlen) |
| Breiten-Zone | Einteilung in einer der UTM-Breiten-Zonen (Buchstaben) |
| Ausnahmen | Irreguläre UTM-Zonen in Norwegen |
| Zentralmeridian | Der Meridian in der Mitte einer UTM-Zone |
| Koordinaten | UTM-Ostwert und UTM-Nordwert |
| UTMREF | Komplizierte Darstellung einfacher Koordinaten - UTMREF / MGRS |
| Mil-Variante | Die militärische Variante der UTM-Zonen |
| Transformation | Umrechnung (Länge, Breite) ↔ UTM-Koordinaten |
| Links |
Ausgewählte
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| Verwandte Themen |
Live Interaktive Weltkarte
(mit UTM-Transformation) Österreichische UTM-Kartenwerke ÖK200-Bundesländer, ÖK50-UTM |
UTM - Universal Transverse Mercator - Projektion |
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Es gibt greundsä tzlich kein Verfahren (Projektion), mit dem man die
Oberfläche einer Kugel auf einer ebenen Fläche (Landkarte) ausbreiten kann. ● Es wurden viele Verfahren entwickelt, um dieses Ziel wenigstens näherungsweise zu erreichen. Bei jeder dieser Projektionen muss die Oberfläche der Kugel etwas verzerrt werden, um auf die Karte zu passen. |
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Die klassischen Anforderungen: Eine Landkarte soll längentreu, winkeltreu
und flächentreu sein, d.h. die davon ablesbaren Entfernungen, Richtungen und
Flächen sollen mit der realen Kugel-Oberfläche übereinstimmen. ● Es ist unmöglich, alle diese Forderungen zu erfüllen. Die einzelnen Projektions-Verfahren unterscheiden sich dadurch, welche Forderung erfüllt wird, und welche der notwendigen Verzerrung geopfert wird. |
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Mercator-Projektion
Die wissenschaftlichen Grundlagen dieser Projektion stammen von
Gerhard
Mercator (1569).
Die Oberfläche der Erde wird auf einen 'stehenden' Zylinder
(Zylinder-Achse = Erdachse) abgebildet.
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Man stellt sich die Erde als hohle Kugel mit transparenter Oberfläche vor.
Wenn men im Erd-Mittelpunkt eine Lampe anbringt, dann werden die Details der
Oberfläche auf einen am Äquator eng anliegenden Zylinder projiziert.• Die Höhe des Zylinders wird in einer bestimmten Entfernung vom Äquator willkürlich abgeschnitten. • Man scheidet den Mantel des Zylinders auf und breitet ihn flach aus: Das ergibt eine Landkarte in Mercator-Projektion. Viele Welt-Karten werden in dieser Projektion dargestellt:
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Länge und Breite erscheinen als rechtwinkelige Geraden.• Die Flächen erscheinen mit zunehmender Entfernung vom Äquator vergrößert. Die klassische Mercator-Projektion wird nur zum besseren Verständnis vorgestellt. Das UTM-System verwendet die transversale Mercator-Projektion (rechts). |
Transversale Mercator-Projektion
Die Grundlagen der Transversalen Mercator-Projektion stammen von
Carl Friedrich Gauß (1777-1855) und
Heinrich Louis Krüger (1857-1923).
Die Oberfläche der Erde wird auf einen 'liegenden' Zylinder
(Zylinder-Achse = normal auf die Erdachse) abgebildet.
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Der Zylinder liegt nicht am Äquator an, sondern an einem Längenkreis
(Meridian), d.h. an einer Kreislinie um die beiden Pole. • Gebiete nahe dieser Linie (Central Meridian, CM) werden mit besonders geringer Verzerrung abgebildet. • Verzerrungen von Gebieten weit abseits des Zentral-Meridians nimmt man nicht in Kauf: Statt dessen legt man 60 einzelne Zylinder um die Erde, deren Achse um je 6° gedreht wird. • Dieses System ergibt ausgezeichnete Karten mit geringer Verzerrung für (im globalen Maßstab) kleine Gebiete. • Das System eignet sich nicht zur Darstellung großer Gebiete, Kontinente oder der ganzen Erde. • Die Form der Karten ist ungefähr trapez-förmig, mit der kleineren Seite in Richtung des Pols. • Ost-Österreich (zwischen den blauen Meridian-Linien) wird durch einen Zylinder dargestellt, der bei 12° Länge (rote vertikale Linie) genau anliegt. • West-Österreich wird durch eine andere Projektion dargestellt, deren Zentral-Meridian bei 9° Länge (westlich des Bodensees) genau anliegt. ● Das UTM-System mit transversaler Mercator-Projektion ist heute das weltweit meist verwendete für alle Landkarten mit Ausnahme von Weltkarten und Pol-Karten. |
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UTM ist der moderne weltweite Standard für die Angabe geografischer
Koordinaten. UTM vereinfacht Rechnungen in kleinen Maßstäben, da alle Orte mit sehr geringer Verzerrung in eine ebene rechteckige Fläche transformiert sind. Ein weiterer Vorteil ist die Ablösung der vielen verschiedenen (historisch gewachsenen) nationalen Koordinatensysteme durch das weltweit einheitliche UTM. |
Moderne Landkarten verwenden UTM. Verwenden sie für neue Entwicklungen (insbesondere in kleinen Maßstäben<100km) nur mehr UTM. Bei größeren Maßstäben rechnet man besser mit dreidimensionale Koordinaten (z.B. geografische Länge, Breite). ♦ Details zu österreichischen UTM-Karten. |
| Wie auch bei anderen Standards sind verschiedene Syntax-(Grammatik)-Varianten in Gebrauch. | Beachten sie die Unterschiede zwischen Punkt- und Flächen-Daten. Punkt-Koordinaten bezeichnen genau einen Punkt der Erdoberfläche, Flächen-Daten Gebiete unterschiedlicher Form und Größe. |
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• Die Handhabung in kleinem Maßstab ist einfach und schnell, da UTM ebene XY-Koordinaten verwendet. Notfalls kann man sogar mit Bleistift und Papier rechnen - ein unschätzbarer Vorteil unter schwierigen Bedingungen im Gelände. • UTM ist ein weltweit einheitliches System, welches die zahlreichen inkompatiblen nationalen Systeme abgelöst hat. • UTM ist ein metrisches System - das ist z.B. in den USA noch immer nicht selbstverständlich. • UTM verwendet ausschließlich positive Kennzahlen. • Die Mercator-Projektion ist winkeltreu. |
• UTM ist in großem Maßstab (Flug, Schiff, ..) unbrauchbar. • An den Grenzen der UTM-Zonen müssen die Koordinaten aller Orte in eine einzige Zone umgerechnet werden. • UTM ist für die beiden Polar-Zonen nicht anwendbar. • Die Mercator-Projektion ergibt Verzerrungen für Länge und Fläche, d.h. sie ist nicht flächentreu. Die Nachteile fallen jedoch insbesondere bei Detail-Karten (Maßstab 1:<=100000) nicht ins Gewicht. |
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Funktion 'int'
Diese Funktion wird in Kartografie-Algorithmen oft benötigt.
Sie gibt den ganzzahligen Anteil einer Gleitkomma-Zahl zurück.Beispiel:
int(12.34) = 12
Der Name dieser Funktion ist fast immer int , bei deutsch
lokalisierten Programmen (OpenOffice, Excel, ..) auch
Ganzzahl int(-34.567) = -34 Manche Programmiersprachen bieten an Stelle der Funktion int die Funktion floor ♦ Details zu Ganzzahlen-Funktionen (int, floor, ceil, mod, ..). |
Funktion oder Operator 'mod'
Auch diese Funktion wird in Kartografie-Algorithmen oft benötigt.
Sie gibt den Rest einer Zahl nach ganzzahliger Division zurück.Beispiel: mod(20,3) = 2
Die ganzzahlige Division ergibt
int(20/3) = 6
und der Rest ist
20 - 3*6 = 2
Beispiel (Länge von Wien):
mod(16.373,6) = 4.373
Diese Funktion wird manchmal auch als Operator in der
Form 10 mod 4 oder 10 % 4
formuliert.
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Irreguläre Zonen |
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Ein Hauptvorteil von UTM ist, dass sich dieser weltweite Standard über alle
nationalen Sonder-Regelungen hinweggesetzt hat, die bis dahin kartographische
Rechnungen fast unübersehbar kompliziert haben. Daraus ergibt sich jedoch für fast alle Staaten die Härte, dass kleine Teile ihres Gebietes in eigenen UTM-Zonen liegen. Das Problem stellt sich insbesondere in den subpolaren Gebieten, weil dort die UTM-Zonen <100km schmal sind. |
Würde man die Zonen zur Bequemlichkeit aller betroffenen Staaten verschieben,
dann müsste man hunderte von Ausnahmen berücksichtigen. |
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Zone 32V (Süd-Norwegen, siehe 'Breiten-Zone') wurde auf Kosten der
Zone 31V (Nordsee zwischen Großbritannien und Norwegen) nach Westen
'verlängert'.
Falls sie (auch) mit Punkten in Norwegen und im Eismeer rechnen müssen, dann sollte der gezeigte systematische Algorithmus zur Berechnung der Längen-Zone entsprechend ergänzt werden. |
Weniger wichtig sind einige Ausnahmen rund um
Spitzbergen
(norwegisch Svalbard): Die Zonen 31X ,33X, 35X und 37X werden verlängert,
die Zonen 32X, 34X und 36X gibt es nicht:
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Die norwegischen Sonderwünsche werden allerdings nur von wenigen
Spezialprogrammen berücksichtigt. Die meisten Programme arbeiten mit den
vorgestellten systematischen Algorithmen. Auch die unten gezeigten Beispiel-Algorithmen zur Koordinaten-Umwandlung berücksichtigen keine Zonen-Ausnahmen. |
Rechnen sie bei eigenen Programmen am besten damit, sowohl reguläre systematische UTM-Koordinaten zu verarbeiten, als auch solche nach norwegischen Sonderwünschen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Zentral-Meridian |
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Die UTM-Projektion entspricht dem Anlegen eines flachen Papierstreifens an eine
Kugel. Der Streifen liegt auf einer N-S-Linie (dem Zentralmeridian der Zone,
Central meridian, cm)
genau an. Die Koordinaten aller anderen Punkte müssen
bei der Projektion ('Flachdrücken' der Kugelfläche auf den Streifen)
umso mehr verzerrt werden, je weiter sie vom Zentral-Meridian entfernt liegen.
Bei gleicher Entfernung vom Zentral-Meridian nimmt die Verzerrung vom Äquator
zum Pol zu. Verkürzungs-Faktor 0.9996
Diese Projektion ist nicht genau längentreu. Damit die Verzerrung über
den dargestellten Bereich ungefähr konstant ist, wird der Projektions-Streifen
etwas versenkt.Die reale Erdoberfläche liegt daher am Zentralmeridian etwas oberhalb, an den Streifen-Grenzen etwas unterhalb des Streifens. Rechnerisch wird der Zentral-Meridian um den konstanter Faktor 0.9996 verkürzt dargestellt. Exakte Abbildung ergibt sich daher nicht genau am Zentralmeridian, sondern z.B. in Europa an 2 Linien +/-180km beiderseits des Zentral-Meridians. |
Berechnung der geografischen Länge östl. Greenwich
des Zentralmeridians einer UTM-Zone:
lon(cm) = utm_zone * 6 - 183
Beispiel:
Wien(16°22'24" → 16.373°) ergibt
Zone 33 mit cm(15°)Der Abstand vom 15°-Zenralmeridian beträgt daher +1.373°. Auf ener Breite von (48°12'30" → 48.208°) ergibt das eine Entfernung von 101.9km. Der Zentralmeridian 15° befindet sich in Österreich nahe der Orte Amstetten, Gmünd (Waldviertel), Leoben, Lunz, Wolfsberg und ist teilweise sogar mit 'Meridian-Steinen' und Wegweisern touristisch bezeichnet. |
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Die X-Koordinate (easting) im UTM-System ist der Abstand eines Ortes vom
Zentral-Meridian in Meter. False Easting
Damit man westlich vom Zentral-Meridian keine negativen Koordinaten erhält,
wird zum Abstand der konstante Wert 500000 (=500km, 'false easting') addiert.
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Das würde für Wien (s.o.) einen Ostwert von 601882m ergeben. Auf Grund des Projektions-Algorithmus ist der tatsächliche UTM-Ostwert = 602029m. |
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Ein ähnliches Verfahren wird vom (auslaufenden) österreichischen
Bundesmeldenetz BMN verwendet. Da BMN nur für Österreich geplant wurde, verwendet man dafür auch ein False Northing von -5000km. Das ergibt handliche Zahlen für den Nordwert (y-Koordinate), der bei österr. UTM-Koordinaten jeweils >5000000 (Meter) liegt. |
Das BMN verwendet 3° breite Meridian-Streifen:
Das ergibt sehr wenig Verzerrung, ist aber wegen der geringen Reichweite
der Längen-Zonen unhandlich. ♦ Details zum BMN |
UTM-Koordinaten |
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UTM-Zone
Das UTM-System verwendet 60 verschiedene Koordinaten-Systeme für die Erde.
Man gibt daher iummer zuerst die UTM-Zone und damit das verwendete
Koordinaten-System an.Die ↑ UTM-Zone ist eine ganze Zahl im Bereich 1...60 Österreich liegt in den UTM-Zonen 32 und 33. Der Ursprung des Koordinaten-Systems einer Zone liegt am Schnittpunkt von Äquator und ↑ Zentral-Meridian der Zone. Punkt-Koordinaten werden als UTM-Ostwert (Easting) und UTM-Hochwert (Northing) angegeben. Diese Koordinaten sind wie XY-Koordinaten eines cartesischen Systems zu verwenden. |
UTM-Koordinaten (Easting, Northing) gelten nur innerhalb einer UTM Längen-Zone. Ohne Angabe der UTM-Zone sind daher UTM-Koordinaten unbestimmt ! Da dieser Fall leider oft vorkommt, muss man die UTM-(Längen)-Zone erraten oder berechnen. Sonderfall: Wenn sichergestellt ist, dass alle verwendeten Koordinaten innerhalb der gleichen UTM-Zone liegen, dann braucht man die Zone nicht zu kennen. Das trifft auf sehr kleine Gebiete zu, z.B. auf die Umgebung von Ortschaften, jedoch nicht mehr auf Gebiete wie Bundesländer oder Provinzen. |
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Easting
Der UTM-Ostwert (Easting) ist der Abstand eines Punktes
vom Zentralmeridian der Zone + 500000.Die Addition dieses konstanten Faktors (↑ false easting) ergibt positive Ostwerte für alle Orte einer Zone. |
Der Zentralmeridian (cm) selbst liegt laut Definition auf utme=500000m In Mitteleuropa ergeben sich 6stellige Ostwerte im Bereich 250000 - 750000. |
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Northing
Der UTM-Hochwert (Northing) ist der Abstand eines Punktes
der nördlichen Halbkugel vom Äquator in Meter.
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Auf der südlichen Halbkugel ist der Hochwert 10000000 - Abstand eines Punktes vom Äquator. Die Addition dieses konstanten Faktors (false northing) ergibt positive Hochwerte für alle Orte der Erde. |
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Rechnen mit UTM-Koordinaten
Da UTM alle Orte auf eine Ebene projiziert, ist die Rechnung mit ihnen
(z.B. Richtung, Entfernung, ..) besonders rasch und einfach.
UTM bietet deshalb für kleinere Maßstäbe besondere Vorteile.
Verwenden sie immer UTM, wenn alle Orte innerhalb einer UTM-Zone liegen.
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Alle notwendigen Formeln werden von der Analytischen Geometrie beschrieben. Man findet sie in Lehrbüchern und im Internet. |
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Koordinaten-Transformation
Die Berechnung von UTM-Koordinaten (Zone, Easting, Northing) aus geografischen
Koordinaten (Länge, Breite) und umgekehrt ist relativ aufwändig.Im Internet findet man zahlreiche Möglichkeiten zur Live-Umrechnung von Koordinaten. Mit etwas Geduld findet man brauchbare Algorithmen für eigene (Kalkulations)-Programme. Das Programm Transdat ermöglicht genaue Transformationen am eigenen PC. ♦ Details zum Thema Koordinaten-Transformation. |
Zonen-Grenzen
Wenn Orte in benachbarten Zonen liegen, dann müssen vor Rechnungen alle
UTM-Koordinaten in eine einzige Zone transformiert werden.Das ist ein großer Nachteil von UTM, z.B. für die Orte Belluno (I), Wörgl(A), Rosenheim (D), Regensburg (D), alle mit geografischer Länge um 12° an der Grenze der UTM-Zonen 32 und 33, oder für Pressburg (SK) mit Länge um 18° (UTM-Zonen 33 und 34). Beispiel für die UTM-Koordinaten von Innsbruck (Original in Zone 32) und Salzburg (Original in Zone 33):
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Globale Dimensionen
Wenn Orte noch weiter auseinander liegen, dann ist das UTM-System nicht sinnvoll.
In diesem Fall muss man 3dimensional mit Kugel-Koordinaten bzw. mit
Ellipsoid-Koordinaten rechnen.Das trifft z.B. auf Flugzeuge oder Hochsee-Schiffe zu. |
UTM-Koordinaten müssen dann vor der Rechnung in dreidimensionale Koodinaten transformiert werden, z.B. geografische Breite und Länge oder xyz-Koordinaten. |
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DMAP -
UTM zones of the world,
UTM Calculator (Online),
Epicentre Posc.org - Epicentre - UTM Calculator, Transverse Mercator Calculation, Geographic Coordinate Systems Transformations University of Wisconsin - Converting UTM to Latitude and Longitude Vermessungsseiten (de), Arcor (M.Panitzki, de), |
Wikipedia: Friedrich Wilhelm Bessel,
Carl Friedrich Gauß,
Heinrich Louis Krüger,
Gerhard Mercator,
Geodäsie und Kartografie: Gauß-Krüger Koordinaten-System, Mercator-Projektion, Referenz-Ellipsoid, UTM Koordinaten-System, WGS84, Europa-Karte der UTM-Zonen |