| Oft werden mit Kalkulations-Programmen Modelle erstellt: betriebliche, technische oder wissenschaftliche Abläufe werden mit Zahlen modelliert. | Hier werden einige Methoden vorgestellt, mit denen solche Modelle untersucht werden können. |
Kalkulation
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Zahlen-Werkzeug, Profi- Tipps und Tricks |
| Modell | Das Modell zur Demonstration dieser Beispiele |
| Daten-Tabelle (1) | Daten-Tabelle mit einem Parameter |
| Daten-Tabelle (2) | Daten-Tabelle mit 2 Parametern |
| Szenario | Ein Satz von Parametern unter einem gemeinsamen Namen |
| Zielwert | Der Schluss vom Ergebnis auf die Ursache |
Modell |
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Als Modell wird eine Kalkulation bezeichnet, die aus einem oder mehreren
Vorgaben ein oder mehrere Ergebnisse berechnet. ▶ Prognose: Wenn der Berechnungs-Weg zwischen Vorgaben und Ergebnissen kurz und einfach ist, dann lassen sich die Ergebnisse unterschiedlkicher Vorgaben leicht berechnen. |
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Diese Seite befasst sich jedoch mit komplexen Fällen, wenn es schwierig oder
überhaupt unmöglich ist, exakte mathematische Formeln für den
Zusammenhang zwischen Vorgaben und Ergebnissen aufzustellen ▶ Wenn ein derartiges komplexes Modell erstellt ist, kann man die Vorgaben manuell ändern und empirisch untersuchen, wie sich diese Änderungen auf die Ergebnisse auswirken: Die Methode von "Versuch und Irrtum", mehr oder weniger klug angewendet. |
Berechnungs-Modell:Es wurde so gewählt, dass es zwar noch einfach zu berechnen ist, der mathematische Zusammenhgang zwischen den beiden Parametern "Stückzahl" und "Rohmaterial-Preis" und dem Ergebnis "Kosten / Stück" jedoch nicht trivial ist. |
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Vorgaben: Herzustellende Stückzahl in B2 - variabel Kosten des Rohmaterials pro m2 in B3 - variabel Rohmaterial-Bedarf in m2 in B4 - fix ▶ Maschinen: Zur Herstellung stehen verschiedene Maschinen (D3:D6) zur Verfügung. Jede Maschine kann nur eine begrenzte Stückzahl (E3:E6) erzeugen. |
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Kosten: Materialkosten (aus Stückzahl Rohmaterial-Bedarf und -Kosten) Rüstkosten zur einmaligen Umstellung einer Maschine auf das Produkt., aus der Verweis-Tabelle (F3:F6) Herstellungskosten, unterschiedlich je Maschine (G3:G6) ▶ Ergebnis: Aus der Summe aller Kosten (B8) ergebven sich die Kosten der Herstellung je Stück (B9). |
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Hier die verwendeten Formeln im Detail: ▶ Die Vorgaben (B2:B4) sind als Zahlenwerte eingegeben. ▶ Die Kostenbestandteile (B6 und B7) werden aus den → Verweis-Tabellen entnommen. ▶ Daraus werden die Gesamtkosten (B8) berechnet. ▶ Zuletzt wird das Ergebnis (B9) berechnet. Die Aufgabe:
Analysieren sie die Kosten in Abhängigkeit von Stückzahl
(100 bis 10000) und Rohmaterial-Preis (1 bis 2)
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Szenario
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Ein ganzer Satz von Parametern lässt sich unter einem gemeinsamen Namen
zusammenfassen und bei Bedarf in ein Modell einsetzen. Beispiele:
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Das Szenarion
"best case" wird durch einen günstigen Preis für das
Rohmaterial dargestellt (in der Praxis kann das eine Kombination aus vielen
Parametern sein), das Szenarion "worst case" durch einen hohen
Preis für das Rohmaterial.▶ Sie können nun die Daten-Tabelle für einen Parameter analysieren, so wie oben gezeigt. Daneben bringen sie je eine Taste für die beiden Szenarien an. ▶ Bei Klick auf "best case" wird das Diagramm für günstige Bedingungen angezeigt, bei Klick auf "worst case" für ungünstige. |
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Programmierung:
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Organisieren sie alle Vorgabe-Daten in einem zusammenhängenden Bereich
(hier z.B. B2:B3)▶ Vergeben sie sprechende Namen für die Zellen (hier z.B. stueckzahl für B2 und rm_preis für B3). ▶ Menübefehl Extras | Szenarien Das Dialogfenster Szenario-Manager bietet alle Möglichkeiten der Einstellung: ▶ Neues Szenario: Taste "Hinzufügen". Vergeben sie einen Namen und geben sie den Eingabebereich an (z.B. "test" und "$B$2:$B$3) |
▶ Das Dialogfenster "Szenariowerte" wird geöffnet: Dort tragen sie die Werte (Zahlen, Texte) sämtlicher Parameter ein. ▶ Szenario anzeigen: Mit Klick auf diese Taste werden sämtliche Daten des Szenarios in ihr Modell eingesetzt. ▶ Wenn sie die Szenarien eleganter auswählen wollen (so wie im Beispiel gezeigt), dann erstellen sie → Tasten und verknüpfen diese mit entsprechenden VBA-Subs. |
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